2016-05-08 Gelungener Saisonauftakt für Bardowicker Faustballerinnen

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Zwei 3:0-Siege – Gemeinsam mit VfK Berlin an der Tabellenspitze


Den Saisonstart in der 2. Bundesliga hatten sich die Faustballdamen des TSV Bardowick erheblich schwerer vorgestellt als er tatsächlich verlief. So konnte ohne Satzverlust die Tabellenführung übernommen werden, allerdings gemeinsam mit dem VfK Berlin. Beide Klubs weisen nicht nur die gleiche Punkt- und Satzzahl auf, sondern haben auch mit 66:35 die gleiche Balldifferenz. Eine außergewöhnliche Konstellation im Faustball.
Trainer Florian Reukauf begann gegen den TSV Essel mit Jenny Häbry und Janina von der Lieth in der Abwehr, Kim

Reukauf im Zuspiel und Kathrin Wolter und Michaela Grzywatz im Angriff. Der TSV zeigte von Beginn an mehr Biss und spielte auf allen Positionen sehr sicher. So hieß es nach dem 1. Satz 11:6. Auch im nächsten Satz konnte der Erstligaabsteiger nichts Gleichwertiges entgegensetzen und musste ihn deutlich mi 4:11 an den TSV abgeben. Reukauf wechselte nun nach der 2:0-Führung Julia von der Lieth und Jannika Häbry in der Abwehr ein. Nach kleinen Unsicherheiten in allen Mannschaftsteilen ging Essel mit 3:0 in Führung, der TSV schaffte es aber über 5:3 und 7:7 den 3. Satz mit 11:7 für sich zu entscheiden.
Im zweiten Tagesspiel gegen den TSV Hagenah lief es zunächst nicht mehr ganz so rund wie im Auftaktmatch, weil der Gegner immer wieder mit kurz oder halblang gespielten Bällen zum Erfolg kam. Dennoch ging der 1.Satz mit 11:8 an den TSV. Trainer Florian Reukauf wechselte ab jetzt erneut durch, so dass Janina von der Lieth für Kim Reukauf das Zuspiel übernahm und auch Neuling Jenny Häbry nach starker Vorstellung pausieren konnte. Hagenah erwies sich weiter als sehr gut eingestellter Gegner und kam überraschend schnell mit halblangen Schlägen zur 4:1-Führung. Nun musste Bardowick hellwach sein, denn Hagenah ist als unberechenbare Mannschaft bekannt. Ab jetzt spielte das TSV-Team aber sehr konzentriert und ging erstmals mit 7:6 in Front. Hagenah konnte die harten Angriffsschäge von Michaela Grzywatz und Katrin Wolter nicht mehr abwehren und so den 11:7-Satzgewinn des TSV Bardowick auch nicht vermeiden. Der 3. Satz war jetzt nur noch Formsache, denn die Bardowicker Mannschaft hatte sich jetzt auf die Spielweise des Gegners eingestellt. Mit 11:3 wurde er deutlich gewonnen.


Am 22. Mai spielt der TSV in Berlin gegen VfK und SG Stern Kaulsdorf.


Die zweite Bardowicker Frauenmannschaft konnte sich in der Regionalliga nicht behaupten und verlor ihre drei Spiele gegen die beiden Teams aus Wangersen und gegen den SV Düdenbüttel 2.


Vielen Dank an die Frauen 30 , den Grillmeister Folkert Grothusmann und allen anderen fleißigen Helfern für die großartige Unterstützung am Spieltag!!

Gelesen 1696 mal Letzte Änderung am Montag, 09 Mai 2016 21:01


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