2013-10-14 5.Ilmenaucup steht vor der Tür

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Am kommenden Sonnabend weht erneut Bundesligaluft durch die Bardowicker Bardenhalle. Zum fünften Mal richtet der TSV Bardowick den Ilmenaucup aus und freut sich, dass sich dieses Turnier bereits fest in den Terminkalender der Mannschaften aus der 1. und 2. Faustball- Bundesliga etabliert hat. Sieben spielstarke Männermannschaften aus dem norddeutschen Raum haben sich angemeldet, komplettiert wird das Feld natürlich mit einer eigenen Mannschaft. In diesem Jahr haben die Verantwortlichen das Teilnehmerfeld auf acht Teams beschränkt. So mussten auch einige Absagen an weitere interessierte Bundesligateams erteilt werden. Ab 10.00 Uhr bereits ertönt der Anpfiff zum ersten Match. Gespielt wird in zwei Gruppen. Die Endrunde ist ab ca. 16.00 Uhr und Finalspiel gegen 18.00 Uhr geplant.

Das Teilnehmerfeld kann sich auch in diesem Jahr mehr als sehen lassen.

Mit dem VfL Kellinghusen ist wieder Deutschlands nördlichstes Faustballzentrum mit am Start. Der große Erfolgsclub aus Schleswig-Holstein schickt jede Saison in allen Klassen zahlreiche Teams ins Rennen. Besonders in den Jugendklassen feiern die Kellinghusener regelmäßig Meistertitel auch auf nationaler Ebene. Das Bundesligateam musste in der letzten Hallensaison den Abstieg aus dem Oberhaus verkraften, tritt aber motiviert in der 2.Bundesliga an und versucht wieder vorne mit dabei zu sein. Beim Kräftemessen vergangenes Wochenende beim Vorbereitungsturnier in Essel schaffte es der VfL  bis ins

Finale. Auch in Bardowick peilt die Truppe dieses Ziel an.

 

Zum Erfolgsverein VfK Berlin hat der TSV Bardowick spätestens seit dieser Sasion ein besonderes Verhältnis, denn der junge Bardowicker und Angreifer Lasse Ristow wechselte jüngst aus Studiengründen zum VfK und bleibt dort für ein Jahr. Ein schwerer Verlust für den TSV, der sich neu aufstellen muss. Allerdings schlägt das Herz des 19-Jährigen Ausnahmetalents so stark für den Heimatverein, dass Ristow beim Ilmenaucup gleich eine Ausnahme macht und in der heimischen Halle für den TSV Bardowick spielt. Die Berliner sind in der eingespielten Formation sicher als Mitfavorit auf den Turniertitel zu handeln, stehen sie doch regelmäßig in der Endrunde bei Deutschen Meisterschaften und stellen ebenso zuverlässig Stammspieler für die Nationalmannschaft.

 

Ebenfalls aus der Bundeshauptstadt reist die Berliner TS nach Bardowick. Das junge Team spielt schon seit vielen Jahren in der Jugend zusammen und geht diesen Wegen gemeinsam auch in der Erwachsenklasse. Und dies sehr erfolgreich. Mittlerweile haben sich die Jungs aus der Havelstadt in der 2.Bundesliga Ost fest etabliert und schielen noch eine Liga höher, wollen langfristig auch den Aufstieg in die höchste Klasse schaffen. Die Talente und die Motivation haben sie in der Turnerschaft allemal und so will das Team bei der ersten Teilnahme am Ilmenaucup gleich vorne mit dabei sein und mit Selbstvertrauen in die neue Saison starten.

 

Genauso ist das SZ Ohrstedt (Schleswig-Holstein) zum ersten Mal beim Bardowicker Vorbereitungsturnier am Start und will sich in der Riege der Bundesligateams messen. Letztes Jahr gelang der Aufstieg in die 2.Liga Ost und dieser Erfolg knüpft damit an eine langjährige, erfolgreiche Faustballtradition an, die der Club aus dem hohen Norden seit Jahrzehnten hat. Freuen wir uns auf neue Gesichter in der Bardenhalle und die Faustballkunst, wie sie die Sporthallen „zwischen den Meeren“ belebt.

 

Im Doppelpack reist der TV Brettorf aus dem Landkreis Oldenburg (Niedersachsen) an. Hinter der erfolgreichen ersten Mannschaft des TVB, der immer wieder das Ticket zur Deutschen Meisterschaft löst und auch in dieser Saison vorne mit dabei sein dürfte, steht eine ebenso erfolgreiche Zweite. Die intensive Jugendarbeit macht sich da bemerkbar, die für den großen Erfolg der zahlreichen Brettorfer Teams verantwortlich ist. Hauptangreifer Tobias Kläner kennt das Innenleben des TSV Bardowick nur zu gut, hat er doch als Lüneburger Student in den letzten Jahren in Bardowick trainiert. Ein Aufeinandertreffen mit dem TSV beim Ilmenaucup wäre aber erst in der Endrunde möglich.

 

Eine weitere Faustballhochburg im Landkreis Oldenburg ist zweifelsfrei der SV Moslesfehn. Der junge Kern der ersten Mannschaft konnte in der Vergangenheit den einen oder anderen Deutschen Meistertitel in der U18 feiern, ist also ein hohes Niveau gewohnt und spielt auch schon mehrere Saisons in der Bundesliga. Das Team musste zunächst ein, zwei Schritte zurück machen und seinen Weg in der Regionalliga suchen, um jetzt wieder mit Anlauf durchzustarten. Nach dem Aufstieg in der vergangenen Hallensaison, startet der SVM in der kommenden Saison wieder in der 2.Bundesliga Nord. Mittendrin und fest eingespielt hat sich der gebürtige Bardowicker Stephan Harms, der sich auf die Vorbereitung in der Heimathalle freut.

 

Für Gastgeber TSV Bardowick wird es erneut spannend. Im letzten Jahr konnten die Domstädter sehr gut mithalten mit der Faustballspitze, präsentierte sich engagiert und motiviert. Ist ein ähnliches Kunststück auch in diesem Jahr möglich? Wo steht der TSV Bardowick im Ranking mit Norddeutschlands Faustballclubs? Spielertrainer Florian Reukauf baut weiterhin auf Kontinuität in der Mannschaftsaufstellung. Mit Till Oldenbostel (18) rückt ein weiteres Hoffnungstalent in den Kader nach.

Das Team würde sich auf zahlreiche Unterstützung von den heimischen Fans freuen.

 

Spielplan im Anhang.

Gelesen 2719 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 17 Oktober 2013 09:39


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