2013-12-04 Wie geht es Doris?

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Sie ist dann mal weg. -  Ein Jahr in den USA. Die Möglichkeit, einige Monate im Ausland zu verbringen, bieten Schüleraustauschprogramme bereits seit über 60 Jahren. Und eben solcher Austausch wird auch von der Herderschule Lüneburg angeboten. Und die mit Abstand meisten Schülerinnen und Schüler aus Deutschland zieht es dabei in die USA. So auch die Bardowicker Faustballerin Doris Grothusmann aus der U16, die im Sommer über den großen Teich geflogen ist und seitdem das Schülerleben in einer amerikanischen Gastfamilie genießt. Und dabei wird von den Teilnehmern größte Flexibilität verlangt, denn erst wenige Tage vor dem Abflug stand für Doris fest, wo es in dem riesigen Land überhaupt hingeht. Aber für Doris ist das bekanntlich

ja kein Problem. Sport wird in den amerikanischen Highschools groß geschrieben. Darauf muss sie daher schon einmal nicht verzichten. Aber auf Faustball. Den gibt es an der Centreville Public School traditionell leider nicht. Aber es verschlug Doris wenigstens schon einmal in die faustballerisch aktivste Gegend der USA. Denn genau gegenüber vom Michigansee, in Jacksonville (Wisconsin) liegt eine besondere Faustballhochburg. Genau dort beginnt eine dreiwöchige Faustballturnierreihe, zu der die amerikanischen Faustballer einladen, die am ersten Juliwochenende beginnt und die in Flanders (New Jersey) und Feasterville (Pennsylvania) an den darauffolgenden Wochenenden weitergeht. Da wird Doris wohl allerdings schon wieder zurück in Deutschland sein. Bis dahin wünschen wir Doris weiterhin viel Spaß und eine tolle Zeit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

 

Hier ein Bericht und ein Gruß von Doris:  

„Doris’ time in the USA

Seit fast 4 Monaten lebe ich schon in den USA. Genauer, ich lebe zusammen mit meiner Gastfamilie in Michigan, außerhalb von dem kleinen Ort Centreville. Meine "neue" Familie sind meine Mom Judy, mein Gastvater Rod, mein Bruder Matthew, meine Schwester Casey (14) und unsere Tiere (2 Hunde, 2 Katzen, 2 Wellensittiche, 4 Kaninchen & Hühner). Zur Schule gehe ich in der Highschool im Ort, wo ich auch meine neuen Freunde gefunden habe. Vor allem die Leute in der Schoolband sind echte Freunden geworden. Nach der Schule habe ich jeden Tag Training. Für die ersten 3 Monate habe ich Volleyball gespielt Leider ist die Herbst-/Volleyball-Season jetzt vorbei, daher habe ich Basketball angefangen. Morgen habe ich dann mein erstes Basketball-Spiel und ich bin auch schon ein bisschen aufgeregt. Basketball ist etwas ganz Anderes als Faustball, aber es macht fast genauso viel Spaß. Der größte Unterschied für mich hier ist der “spirit”. Unsere Schulfarben sind gold und blau und wir sind die Centreville bulldogs. Zuerst konnte ich den bulldog nicht ausstehen, aber der school spirit ist einfach ansteckend. Vor allem die Motto-Tage sind einfach klasse. An diesen Tagen tragen fast alle in der Schule blau und gold. Bei Spielen kommen fast alle Schüler um die Teams anzufeuern und zu Beginn stehen alle auf und es wird die Nationalhymne gespielt. Das ist komisch als Deutsche für die amerikanische Nationalhymne aufzustehen, aber das ist nur 2 Minuten. Ich freue mich wirklich ein Teil der bulldog-Familie zu sein. Trotzdem vermisse ich Faustball und die Faustball Gemeinschaft sehr!!! Ganz liebe Grüße aus den USA, Doris“

Gelesen 2681 mal Letzte Änderung am Freitag, 04 April 2014 12:24

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