2012-12-06 Wie geht es Dennis Meyer?

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Der Bardowicker und Spieler der erfolgreichen U18-Mannschaft weilt seit Mitte September im fernen Australien. Die „Work and Travel“ – Formel lockt gerade viele junge Leute den kleinsten Kontinent auf der Südhalbkugel besser kennenzulernen. So zog es auch das 18-jährige Faustballtalent nach Down Under. Nach einem 20-stündigen Trip über Dubai und einer langen Strapaze der Anreise, fand sich Dennis zunächst im WakeUp Hostel im  berühmten Sidney wieder. Mit einer Handvoll Taschengeld und dem Gepäck auf der Schulter galt es bald Arbeit zu finden. Auch in Australien fallen die Jobs nicht von den Eukalyptusbäumen. Ein bisschen Suchen muss jeder Abenteurer schon. Ein One-day-Job in einer Gärtnerei, mal eine Woche in einer Werbefirma, ein bisschen hier, ein bisschen dort. Dennis ist flexibel und passt sich den Herausforderungen an. Es ist schon etwas anderes, plötzlich so ganz auf sich gestellt. Aber wer Dennis kennt, weiß, er boxt sich durch. Ein Kinderspiel.

 

Natürlich vermisst er neben Faustball und seinen Mannschaftskollegen ganz besonders seine Familie und Freundin. Aber das ist das Los aller Weltreisenden und für ewig soll der Ausflug ans andere Ende der Welt auch nicht sein. Anfang März 2013 startet sein Flieger zurück nach Europa, zurück nach Deutschland, wo ihn bereits ebenfalls Viele vermissen.  Ein längeres Gastspiel hat er seit Mitte Oktober im nordaustralischen Darwin auf einer Mangofarm. „Die Farm liegt 70 Km von Darwin entfernt, ist im Outback, hier gibt es Schlangen, Spinnen und viele andere Tierchen“, berichtet Dennis. Natürlich gibt es auch im Laufe von einem halben Jahr Australien nicht nur pures Urlaubsfeeling. Auch im heißen Australien gibt es so etwas wie Alltag. Nach getaner Arbeit bleibt oft nicht viel Zeit für große Unternehmungen, es reicht „für Essen machen und schlafen gehen“. Aber er nimmt sich noch so einiges vor und will die Gegend erkunden. Auch Australiens Wahrzeichen hat er schon entdecken können, die Kängurus, „aber meistens Tote“, stellt Dennis fest.

Ab Januar 2013 kommt ein Stück Fernsehheimat in Dennis Nähe, wenn die nächste Staffel vom Dschungelcamp beginnt. Aber ob Dennis die Begegnung mit europäischen Showgrößen wie den angekündigten Helmut Berger herbeigesehnt hat. Ich habe Zweifel.

Ganz nebenbei lernt sich auch die Sprache, bekannterweise englisch. „Englisch geht super“ stellt Dennis fest. Obwohl die Sache irgendwie auch einen Haken hat. „Man trifft viele tolle Leute, aber die meisten sind einfach mal Deutsche oder Franzosen“ freut er sich. So erleichtert es die Sache ungemein, wenn hin und wieder einige Weggefährten im sprachlichen Gleichschritt marschieren und die Muttersprache nicht ganz aus der Übung kommt.

Wir wünschen Dennis von hier aus alles Gute und ein schönes Weihnachtsfest, das sicher einmal ein wenig anders ablaufen dürfte wie in den Jahren zuvor. Und dass Dennis im März gesund und munter zurückfindet, mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen und er sich später immer gerne an diese aufregende Zeit zurückerinnern wird. Oder wie seine französischen Freunde vielleicht sagen würden: „Non, je ne regrette de rien.“ 

Gelesen 9707 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 26 Juni 2013 21:27

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