2012-09-17 Doppelter Sechser bei den Frauen- und Männer-Masters

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Die Frauen 30 und die Männer 35 belegen jeweils Platz 6 bei der Deutschen Meisterschaft.

Erstmals nahm der TSV Bardowick an der Deutschen Meisterschaft der Senioren teil, und das gleich im Doppelpack. Die Frauen 30 und Männer 35 qualifizierten sich bei den Norddeutschen Meisterschaften für Titelkämpfe auf Bundesebene. Ausrichter Ahlhorner SV empfing insgesamt 38 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet und präsentierte sich als perfekter Gastgeber.

 

Bardowicks Frauen 30-Team hatte anfangs Titelambitionen, Hauptangreiferin Kathrin Wolter plagten aber schon seit Wochen Rückenprobleme. Im ersten Match konnte Bardowick zwar noch einen Sieg gegen Wanheimerort einfahren, doch anschließend verließen Wolter die Kräfte. Knapp gingen die weiteren Spiele verloren, auch am Sonntag konnte das Team den nötigen Druck nicht aufrecht erhalten. So blieb am Ende das Spiel um Platz 5 und 6., in dem Zweitschlägerin Nicole Lübberstedt über sich hinauswuchs, am Ende aber einen Außenbandriss erlitt. Eine Chance auf einen letzten Sieg wurde aussichtslos und blieb im Anschluss auch Nebensache. An dieser Stelle eine gute Genesung und alles Gute.

1. TuS RW Koblenz

2. USC Bochum

3.  VfK Berlin

4. TSV Hollingstedt

5.  Ahlhorner SV

6. TSV Bardowick

7. TV Wanheimerort

8. SG Bademeusel

Die Männer 35 erwischten einen Traumstart, bezwangen im ersten Durchgang Titelverteidiger und das Ausnahmeteam TSV Hagen knapp in drei Sätzen. Mit großer Eurphorie spielte das Team um Spielführer Bernd Schamlott weiter, konnte auch gegen TV Dieburg und SG Waldkirchen in jeweils drei hart umkämpften Sätzen gewinnen. Lediglich der spätere Deutsche Meister VfK Berlin war eine Nummer zu groß. Als Zweitplatzierter in der Gruppe ging es am Sonntag in die Qualifikation für das Halbfinale. Doch der TV Eibach mit Schlagmann Martin Becker ließ dem TSV Bardowick keine Chance. Im Spiel um Platz 5 und 6 traf man erneut gegen TSV Hagen, der eine Revanche forderte und an diesem Tag auch nutzte. Der ehemalige Nationalschlagmann Dirk Schachtsiek bewies seine Qualitäten. Bardowick verlor mit 7:11 und 7:11, war dennoch glücklich über Platz 6 und das Erreichen der Endrunde.

Gelesen 8582 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 26 Juni 2013 21:38


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