2019-06-16 Weibl. U14 löst Ticket zur NdM

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Landesmeisterschaft weibl. U14 – Toller 4. Platz und Ticket zur Norddeutschen Meisterschaft

Vergangenen Samstag (15.06.2019) durfte das junge U14 Team des TSV Bardowick bei den Landesmeisterschaften in Ahlhorn teilnehmen. Als Bezirksvizemeister musste man die Vorrunde gegen den TUS Bothfeld 04 (1. Hannover), Wardenburger TV (4. Weser Ems) und den TV Brettorf (1. Weser Ems) bestreiten. Da es die erste Landesmeisterschaft für diese Mannschaft in dieser Konstellation war, stapelte man zunächst tief und setzte sich zum Ziel, die Nervosität abzulegen und befreit aufzuspielen. In Spiel 1 gegen den TuS Bothfeld 04 merkte man auf allen Positionen noch die gehörige Anspannung , doch das tat dem Ganzen keinen

Abbruch. Mit unheimlicher Willenskraft und einer perfekten Mannschaftsleistung konnte man das erste Spiel souverän (11:0 ; 11:4) für sich entscheiden.

Das zweite Spiel des Tages bestritt der TSV gegen den Wardenburger TV, der bereits in den vergangenen Jahren insbesondere in der weiblichen U14, kontinuierlich starke Jugendmannschaften präsentierte. Man wusste dementsprechend, dass alles zusammenlaufen muss, um auch dieses Spiel für sich entscheiden zu können. Obwohl das erste Spiel so deutlich gewonnen wurde, schafften es die Spielerinnen im ersten Satz noch nicht den Schwung und das Selbstbewusstsein aus diesem mitzunehmen und mussten sich nach hartem Kampf in Satz 1 geschlagen geben (8:11). Unabdingbarer Ehrgeiz kehrten dann jedoch im 2. Satz zurück und obwohl sich Sarah Lippek bei einer ungünstigen Ballannahme verletzte, bissen sich alle Spielerinnen bis zum Ende durch und konnten den Satz für sich entscheiden (11:7).

Nun spürten alle, dass unser junges Team eine reelle Chance auf ein begehrtes Ticket für die im Juli stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften hatten, wofür mindestens ein 4. Platz her musste. Dieser konnte nur erreicht werden, wenn man sich für ein Halbfinale qualifizieren würde, dafür musste man im letzten Vorrundenspiel gegen Brettorf mindestens einen Satz holen.

Für die verletzte Sarah Lippek kam nun Anna Lena Beick auf die linke Abwehrseite ins Spiel. Die Abwehr komplettierte Lara Schwarz, im Zuspiel agierte Mali Blanquett und im Angriff standen Sandra Roschke sowie Carina Pauli, die bereits den ganzen Spieltag über, hervorragende Arbeitsteilung leisteten und immer wieder über sich hinaus wuchsen. Auch wenn der Druck, den sich die Spielerinnen oft selbst machten, die ein oder andere Träne hervorbrachte, spielte man im ersten Satz gegen Brettorf wohl das beste Spiel des Tages.  Überragende Abwehraktionen der beiden Abwehrspielerinnen, aber auch der Allrounderin Mali Blanquett sowie perfekte Zuspiele, die unsere Angreiferinnen in Szene setzten, konnte man den ersten Satz gegen den Favoriten aus Brettorf deutlich für sich gewinnen (11:4). Dieser Satz sicherte uns die Halbfinalteilnahme und das Ticket für die NDM! Im zweiten Satz durfte nun auch Lea Schmalenberg ins Spiel eingreifen und zeigte, dass sie jederzeit bereit ist und spielte einen super Satz. So langsam merkte man allerdings, dass die Kraftreserven aller Spielerinnen etwas erschöpft waren, sodass man zwar erneut gut mitspielen konnte, diesen Satz jedoch mit 7:11 an die Brettorferinnen abgeben musste.

Die besagte, eintretende Erschöpfung und der zunehmende Druck in den Köpfen der Spielerinnen sorgte dann im Halbfinalspiel gegen den Ahlhorner SV für einen verpatzten Start, sodass man nach einem 0:4 Rückstand zwar nochmal rankam, den ersten Satz dann aber abgeben musste (7:11). Doch dann mobilisierten noch einmal alle ihre Kräfte und zeigten, wie gut sie Faustball spielen. Mit einer grandiosen Mannschaftsleistung setzten die Domstädterinnen mit einem 11:2 ein fettes Ausrufezeichen. Es kam zu einem Entscheidungssatz, in dem die Nervosität ein weiteres Mal zum Vorschein kam, sodass man sich leider mit 5:11 geschlagen geben musste. Im Spiel um Platz 3 kam es erneut zum Duell gegen den TV Brettorf. Es entwickelte sich erneut ein spannendes Spiel, in dem man sich letztendlich in 0:2 Sätzen geschlagen geben musste. Das Ziel wurde insgesamt dennoch weit übertroffen und die Mädchen dürfen sich im Juli erneut bei der Norddeutschen Meisterschaft beweisen. Bis dahin wird weiter an der mentalen und faustballerischen Stärke gefeilt.

Es spielten: Carina Pauli, Mali Blanquett, Sandra Roschke, Anna Lena Beick, Sarah Lippek, Lea Schmalenberg und Lara Schwarz. Trainerin: Michaela Grzywatz, Betreuerin: Ulrike Schiefelbein

Gelesen 226 mal Letzte Änderung am Sonntag, 16 Juni 2019 20:41
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